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Alkohol und Modellflug "verboten"

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Das Gute zuerst!

Das Gute zuerst!
Die Calima fliegt aus meiner Sicht 1 A!

Start aus der Hand mit 4 S und 15 x 8 ist kein Problem.

Das ist auch gut: Die Calima kurvt und kreist 1 A und reagiert mindestens gut auf Thermik, braucht aber genügend Geschwindigkeit. Der Vogel will auf Trab gehalten werden. Und es ist eine gewisse Windanfälligkeit vorhanden, vor allem bei Rückenwind ist vorsicht geboten. Man gewöhnt sich daran, wenn man genügend mit dem Vogel fliegt.

Dann gibt es runtergesoffene, senile und zittrige Tattergreise, welche behaupten, sie könnten damit nicht kurven und nicht kreisen, und müssten deswegen das Flugzeug umbauen. Mehr V-Winkel und grösseres Seitenruder sei nötig: Alles Lügenmärchen. Die sind nur zu bescheuert zum Fliegen/Einfliegen und/oder um die Querruder-Differenzierung richtig einzustellen.
Nachtrag ein wenig später: Jetzt ist mir noch in den Sinn gekommen, warum der tattrige Zittergreis keine Kurven fliegen kann: 1. zittert er, weil er ein tattriger Zittergreis ist, und 2. zittert er, weil er 24 Stunden vor dem Fliegen keinen Alkohol mehr trinkt.
Dann gibt es noch anderen Müll, der behauptet, er wisse wie ein Flugzeug fliegt, wenn er es in der Schachtel gesehen hat. Ein Blick in die Schachtel (Verkaufsverpackung) genügt, und er weiss, wie das Flugzeug fliegt, ohne dass er das Flugzeug fliegen gesehen hat. Geht es noch dümmer?
Die 3. Sorte Miss-Gewächse haben das Flugzeug auch nie fliegen gesehen und sind auch nicht damit geflogen, behaupten aber steif und fest, dass das Flugzeug schlecht fliegt, weil ihr Kollegen-Miss-Gewächs es umbaut, weil es angeblich schlecht fliegt.

Man könnte es auch so schreiben: Wer aus Prinzip für das Einfliegen eines Flugzeugs die Hersteller-Angaben für die Ruderausschläge und die Lage des Schwerpunkts nicht berücksichtigt, und danach jammert, dass das Flugzeug schlecht fliegt, und er es deswegen umbauen muss, ist ein Prinzipien-Reiter des Negativen und hat auf einem Modell-Flugplatz nichts verloren. Komm gut nach Hause, die Modellfliegerei ist es nicht.

Erfliegen der Ruderausschläge / des Schwerpunkts

Querruder-Differenzierung ja oder nein? Ja!

Desweiteren behauptet der Müll, dass der Rumpf zu kurz und die Fläche des Seitenleitwerks zu klein ist. Dem kann so sein. In diesem speziellen Fall behaupte ich mal, dass man halt genügend schnell fliegen muss. Die Calima ist kein Leichwindsegler, die Calima braucht genügend Geschwindigkeit. Bei mir funktioniert das Seitenruder trotz der angeblich zu kleinen Dämpfungs- und Ruderfläche prima. Bis jetzt habe ich die Nervosität um die Hochachse nur bei Rückenwind gemerkt.
Eine Vergrösserung der Fläche des Seitenruders, also nicht des Seiten-Leitwerks, werde ich ausprobieren. Aber nicht, weil meine Calima nicht stabil fliegt, sondern weil ich eine grössere Fläche will, um den Ausschlag geringer halten zu können, um den Widerstand bei Ausschlag zu verkleinern.

Das auch noch: Sowohl meine fliegerischen als auch meine modellbauerischen Fähigkeiten sehe ich maximal im Durchschnitt. Wenn ich also mit meinen durchschnittlichen fliegerischen Qualitäten mit dem Flugzeug 1 A kreisen kann, kann das Flugzeug ja nicht so schlecht sein.

3.9.2019


Ich war heute nochmals fliegen. Die Robbe Calima von Lindinger fliegt 1 A. Allerdings ist es kein High End Flugzeug. Aber für das Geld erhält man mindestens den Gegenwert oder sogar mehr.

27.8.2019


Nachfolgend meine Erfahrungen mit einem PNP-Calima. Vielleicht habe ich einfach nur Pech gehabt?

Bei einem neuen Robbe Calima PNP-Modell musste ich den Motor ausbauen, um den Regler unter das Akku-Brett schieben zu können.

Die erste Schraube liess sich kaum lösen, ist dann aber doch rausgekommen. Die anderen 3 waren erstaunlich leicht zum lösen und rausdrehen :-) Ich vermute, dass im Werk schon jemand festgestellt hat, dass ein Fehler (s.u.) passiert ist, und die Schrauben entfernen wollte. Mit dem Ergebnis, dass die Schrauben gebrochen sind. Dann wurden die Schrauben wieder reingedreht und das Flugzeug ging weiter auf dem Fliessband :-)

Der Fehler aus meiner Sicht

Der Fehler aus meiner (Nicht-Techniker) Sicht ist die Verwendung der falschen Festigkeit der Schraubensicherung, und dass zuviel verwendet wurde. Ich schätze, dass ca. 50 % des Gewindes nass gemacht wurde. Siehe Bild. Da es sich um M3 Schrauben handelt, wurde die Haltekraft grösser, als die Kraft, welche die Schraube bei Verwindung erträgt.
Das ist nicht von mir, sondern von einer Webseite, welche Schraubensicherung verkauft, sinngemäss wiedergegeben: Bei derart kleinen Schraubendurchmessern sollte nur niedrigfeste Schraubensicherung verwendet werden, wenn das Bauteil auch wieder ausgebaut werden muss.

Ich habe mich direkt an den Hersteller gewandt, mit Kopie an den Fachhändler, und hoffe natürlich auf kostenlosen Ersatz.

Mittlerweile gemäss dem Hersteller Lindinger: "...die Schrauben im Motor sind bei allen Modellen mit Schraubensicherung eingeklebt. Am einfachsten ist es die Schrauben zum lösen mit einem Lötkolben leicht zu erhitzen dann lassen sich diese leicht lösen..."
Echt beschissen, dass man es nicht schon vorher weiss. Und ob der Karbon-Spant am Robbe Calima PNP die Hitze ertragen würde, weiss ich auch nicht.




Auf dem Rest der Schraube im Gewinde rechts unten ist Schraubensicherung drauf. Mir muss niemand erzählen, dass das nicht bei der Montage passiert ist. Ich habe auf jeden Fall keine Schraubensicherung, und so bleibt es.


Text siehe vorangehendes Bild


Ich habe von Lindinger das Angebot erhalten: "...Möglichkeit 1: Sie senden uns den Motor mit einer kurzen Fehlerbeschreibung retour und wir werden diesen zur Überprüfung einsenden, ob hier ein Materialfehler vorliegt..."

Ich werden den Motor so verbauen und zusätzlich mit Kabelbindern fixieren. Da der Motor hinter dem Spant ist, wird das genügen.

Falscher Propeller-Mitnehmer dabei

Bei meiner Calima ist ein falscher Propeller-Mitnehmer dabei. Es ist einer für 6 mm Wellen dabei, anstatt für 5 mm Wellen. Ich gehe davon aus, dass mir der Fachhändler den Mitnehmer tauschen wird.

Nachtrag am 17.4.2019
Ich hatte noch ein Messingrohr 6 x 0,5 x 5 mm. Daraus habe ich eine Büchse gemacht, auf die Welle geschoben und siehe da: Der Propeller-Mitnehmer, bzw. der Konus, ist zu klein. Der Aussendurchmesser der Messing-Büchse beträgt 5,9 mm (Selbst gemessen mit Schieblehre) und sie geht nicht in den Mitnehmer rein, bzw. nur soweit, wie sich die vier Teile des Konus aufbiegen lassen.
Der Propeller-Mitnehmer passt also weder zu einer 5 mm noch zu einer 6 mm Welle.
Also Wenn man den Konus auf die 5 mm Welle aufschiebt, lottert er gewaltig und lässt sich nicht festziehen, eine 6 mm Welle geht nicht rein.
Vollkrasse Nummer.

Ich habe mal Bohrer in den Konus gesteckt. 5,5 mm lottert. 6 mm geht nicht rein. Also habe ich bei etwa mittlerer Drehzahl mit dem 5,5 mm Bohrer den Konus aufgerieben. Jetzt passt er auf die Büchse. Abziehen lässt sich die Sache auch wieder, allerdings bleibt die Büchse im Konus.

Ob der Mitnehmer auch längere Zeit auf der Welle bleibt, weiss ich erst nach längerer Zeit. Von Hand abziehen lässt sich die Sache nicht mehr.

10 Min. später.
Ich habe die Büchse mit Sekundenkleber auf der Welle fixiert, sonst verabschiedet sich der Propeller. Ob Sekundenkleber die richtige Wahl ist, weiss ich noch nicht. Jetzt bleibt der Propeller, zumindest bei Testläufen. Ob er auch bei einem Steigflug von 1 Minute drauf bleibt, werde ich dann sehen.

Lindinger hat bei sich gemessen und mir mitgeteilt, dass bei ihnen alles stimmt. Was habe ich für ein Modell erwischt?

Nachtrag 18.4.2019
Lindinger hat mir das Angebot gemacht, mir einen anderen Spinner inkl. Mitnehmer zu schicken. Ich habe das Angebot angenommen und warte jetzt noch darauf, dass Lindinger mir die Zoll-Tarif-Nr. mitteilt.
Ich habe das Teil zurück geschickt.

Kostenloser Ersatzmotor und -spinner

Lindinger hat mir eine CFK-Spinner und einen Ersatzmotor geschickt.
Der Spinner ist für 5 mm Durchmesser, wie der Original-Motor auch hat.
Der Austausch Motor hat aber 6 mm Wellen-Durchmesser und ist ein Robbe 4226-570. Gemäss Datenblatt müsste er 5 mm Wellen-Durchmesser haben.
Ich hoffe, man sieht es auf dem Bild:

Ich halte nichts mehr von Lindinger.


Die Scheisse geht Vollgas weiter!

Der von Lindinger gelieferte Ersatz-Motor für den Robbe Calima PNP hat andere Abstände der Schraubenlöcher als der original verbaute. Lindinger hat das totale Chaos und ist das totale Chaos.

27.4.2019/31.8.2019


Unterschiedliche Einstellwinkel der Flügel

Die Flügel haben unterschiedliche Einstellwinkel.

Die Hinterkante des linken Flügels exkl. Wölbklappe zeigt nach oben. Die Nase des rechten Flügels zeigt auch nach oben. Der Versatz beträgt jeweils gegen 1 mm. Ob das Problem im Rumpf oder bei den Flügeln liegt, weiss ich nicht. Die Flügel haben also nicht denselben Einstellwinkel.





18.4.2019

Die Ursache für die unterschiedlichen Einstellwinkel der Flügel sind von blossem Auge sichtbar. Das Problem liegt am Rumpf. Die Flügel habe ich noch nicht angeschaut.



Wann der Fehler passiert ist, interessiert mich sehr.

Man darf davon ausgehen, dass sich der Fehler durch die ganze Produktion durchzieht.

19.4.2019

Gemäss Lindinger ist der Fehler bei allen Flugzeugen vorhanden. "...da die Rümpfe in einer Serie gefertigt sind wird dies bei allen Modellen so sein..."
19.4.2019

Gemäss Lindinger ist der Fehler doch nicht bei allen Flugzeugen vorhanden. Sie hätte alle Ausstellungs-Modelle überprüft und nichts gefunden.
Lindinger schickt mir kostenlos 1 Spinner, 1 Motor und einen Einkaufsgutschein bei Lindinger für 50 Franken.
24.4.2019


Zusammengefasst




Flugeigenschaften



Tragflächeninhalt falsch

Der Tragflächeninhalt gemäss Bedienungsanleitung vom Robbe Calima ist falsch. Hier der Link zur Bedienungsanleitung bei Robbe: https://www.robbe.com/fileuploader/download/download/?d=0&file=custom%2Fupload%2FFile-1551107867.pdf

Oder hier bei Lindinger: https://www.lindinger.at/media/pdf/media/pdf/9754431-9754432_Calima-Bauanleitung-A4-DE-V2.pdf

Gemäss Bedienungsleitung beträgt der Tragflächeninhalt 92,76 dm2. Das ist die Fläche inkl. Höhenleitwerk. Das HLW trägt aber nicht mit.

Ich habe den Flügel in 39 Segmente à 55 mm aufgeteilt und die einzelnen Flächen nachgerechnet und zusammen gezählt. Ich komme auf 82.6 dm2 Traglächeninhalt., Anschliessend habe ich das Höhenleitwerk noch grob ausgemessen und komme dort auf 9,4 dm2. Zusammen ergibt das dann die 92,76 dm2 gemäss Bedienungsanleitung. Oder die Fläche beträgt 82,76 dm2 und es hat sich ein Tippfehler eingeschlichen

Gemäss dem Tragflächeninhalt aus der Bedienungsanleitung beträgt die Flächenbelastung mit 4600 g Fluggewicht (Mein Calima) 4600 g / 92,8 dm2 = 50 g/dm2.

Die tatsächliche Flächenbelastung bei 4600 g (Mein Calima) Fluggewicht beträgt 4600 g / 82,6 dm2 = 56 g/dm2.

Der Grundriss des Flügels ist elliptisch, was zu einer elliptischen Auftriebsverteilung führt. Dies gilt mit montierten Tiplets.
Die Zeichnung des Calima in der Bedienungsanleitung ist nicht 100 % identisch mit der Realität, macht aber nichts.

29.10.2019




Rauschen Robbe Calima - Segelflugzeuge, Segler


27.4.2019
21.9.2019
29.10.2019