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Kleiner Umbau einer FW-190 A von Parkzone
An einer FW-190 von Parkzone, welche ich wärmstens empfehlen kann, allerdings nicht mehr hergestellt wird, habe ich folgende Änderungen vorgenommen.

Bild 1

Flügelsteckung neu verleimt
Weil sich bei meiner ersten FW.190 die Flügelsteckung während eines Sturzflugs gelöst hatte, habe ich sie bei der Neuen gleich selbst gelöst. Ich musste allerdings ein paar Mal kräftig wippen, bis sich das Teil gelöst hatte. Anschliessend sah es genau so aus, wie bei der abgestürzten FW-190: Der Lack ist am Kunststoff-Teil hängen geblieben, hat sich aber vom Schaum gelöst. Ich habe dann alles mit Scheibenreiniger geputzt und mit UHU-Por neu verleimt. Das Problem könnte auch auch bei anderen Parkzone Modellen oder allgemein bei Schaum-Flugzeugen auftreten.
Der Importeur hat auf jeden Fall vorbildlich gehandelt und mir auf Garantie eine neue gegeben.
Bild 1

Bild 2

Zusätzlich habe ich das Kunststoff-Teil noch mit Tesa fixiert. 1 mal mit 38 mm und dann noch 2 Streifen mit 18 mm Tesa. Von oben über die Frontseite zur Unterseite gezogen und geklebt.
Bild 2

Lamellen des Lüfterrades entfernt
Ob die Lamellen ausser weniger Leistung etwas bewirken, weiss ich nicht. Deshalb habe ich sie entfernt. Ein kleiner Leistungsgewinn ist die Folge, der sich vor allem bei sehr steilen Steigflügen bemerkbar macht. Die Lamellen 1 mal hin und 1 mal her drücken und weg sind sie. Die Optik allerdings auch.

Bild 3

Änderung der Luftführung im Rumpf
Unter den Deckeln der Auspuff-Attrapen hat es Öffnungen. Diese habe ich mit Klebband verschlossen. So ist die Luft gezwungen am Regler und dem Akku vorbei zu streichen.
Bild 3

Bild 4

Der Rumpf ohne Flügel von unten. Ein grosser Ausschnitt sorgt dafür, dass der Regler von oben auf den Flügel in die Mulde für den Empfänger gelegt oder noch besser auf die Seite gestellt werden kann. Und es entsteht Platz für einen grösseren Regler.
Bild 4

Bild 5

Änderung des Ablasses für die Abluft
Dann habe ich die Abluft-Öffnung vergrössert und sowohl innen als auch aussen mit aufgerolltem Schleifpapier aerodynamisch geschliffen. Wer auf Optik schwört, sollte es sein lassen. Mit einem Stück 38 mm Tesa habe ich dann die Öffnung wieder verkürzt.
Bild 5

Bild 6

3S 2200er Akkus stelle ich zwecks besserer Kühlung auf die Schmalseite
So kann der Akku die Wärme besser abgeben, bzw. 1 Zelle wird nicht unnötig thermisch belastet. Dazu muss allerdings unter Umständen (!) die Motorhaube ausgenommen werden, damit sie wieder bündig schliesst, weil sonst die Aerodynamik dermassen kaputt ist, dass das Flugzeug kaum noch vom Fleck kommt. Evtl. die Motorhaube an den überstehenden Kanten zusätzlich (!) noch rundschleifen.
Damit die Antennen gut durch den Schaum geführt werden, habe ich hohle Kunsstoff-Zahnstocher durch den Rumpf gestossen, und diese drin gelassen. Anschliessend die Antennen durchgeschoben. Bowdenzug-Röhrchen würden sich auch eignen.
Die zu sehende Öffnung gegen das Rumpfinnere muss zwingend offen bleiben. Dadurch entweicht die oberhalb des Motors in den Motoraum eindringende und am Akku vorbeistreichende Luft am Regler vorbei in den Rumpf und danach nach aussen. Platz für einen grösseren Regler gibt es auch. Der Regler liegt auf dem Flügle und schön im Luftstrom der oberhalb und unterhalb des Motors in den Rumpf eindringenden Luft. Die Luft gelangt danach zwischen dem Höhen- und Seitenruder-Servo und dem Flügel zur Abluft-Öffnung.
Bild 6

Bild 7

3s 4000er Akkus müssen auf eine breite Seite gelegt werden, weil diese zu hoch sind
Damit diese trotzdem gekühlt werden, habe ich ca. 6 mm hohe Distanz-Leisten aus 6 mm Depron gemacht. Der 3S 4000er Akku wird auf die Leisten gelegt und kann auf diese Weise auf den beiden Breitseiten von Kühlluft umströmt werden. Der 4000er Akku darf nicht zu weit nach vorne rutschen, weil sonst der Lufteinlass verschlossen wird. Deshalb habe ich sowohl links als auch rechts je noch 1 Stück Depron als vorderen Anschlag auf der Höhe des Motorträgers hingeleimt. Ebenso habe ich unter den Klettband-Riemen noch ein Stück Depron gelegt. Das Gegenstück des Klettbandes am Akku verhindert ein Rutschen des Akkus.
Evt. Ist die Motorhaube auszunehmen, damit der Akku Platz hat, bzw. die Motorhaube sauber schliesst. Handstart kein Problem. Vor dem Kauf von grösseren Akkus würde ich den Akku-Raum ausmessen und die Akkus dementsprechend kaufen.
Bild 7

Bild 8

So sieht es aus, wenn der 4000er Akku drin liegt. Der Empfänger steckt im Loch, welche eigentlich für die Luftführung nach hinten gedacht ist. Die Luft strömt jetzt aber unten durch.
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Bild 9

Die Orange Folie auf dem Heck war versuchsweise zwecks besserer Fluglage-Erkennung aufgeklebt. Ich habe sie wieder entfernt.
Die Flugzeit mit 4000er Akkus beträgt bis zu 15 Minuten, wenn nicht immer Vollgas geflogen wird :-) Rekord mit nur ganz wenig Gas war 23 Minuten. Gesamthaft gebe ich eine Kaufempfehlung ab wegen der sehr guten Flugeigenschaften und des sehr schönen Flugbildes, und weil das Flugzeug auch im Original-Zustand 1a ist. Allerdings ist das Flugzeug nur noch selten erhältlich, da es nicht mehr hergestellt wird.
Bild 9

18.9.2016
Roland Moser